Highlights Südafrika
- mg
- 9. Okt. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Kapstadt

Kapstadt ist die zweitgrößte Stadt Südafrikas. Sie ist der Sitz des südafrikanischen Parlaments. Im Jahre 1652 gründete dort Jan van Riebeeck eine Versorgungsstation für die Handelsschiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie.
Die Niederländer vertrieben die Ureinwohner und erbauten zu ihrem eigenen Schutz das Fort
de Goede Hoop, das heutige Castle of Good Hope. Da sich die Ureinwohner weigerten, mit den Eroberern Handel zu treiben und für sie zu arbeiten, importierte die Kompanie Menschen aus ihren Handelsgebieten in Madagaskar, Indien, Malaysia und Indonesien, um sie als Sklaven zu halten. Da nicht nur ein Mangel an Arbeitskräften, sondern auch an Frauen in der noch jungen Kolonie herrschte, wurden die Sklavinnen in doppelter Hinsicht ausgebeutet: für Arbeit und sexuelle Beziehungen. Die daraus resultierende Durchmischung von Europäern, Sklaven und den afrikanischen Ureinwohnern ist der Ursprung der heutigen farbigen Bevölkerungsschicht (Cape Coloureds).
Während der 150-jährigen niederländischen Herrschaft wuchs die Siedlung zu einem bedeutenden Hafen heran.
Nach der Niederlage gegen die Briten im Jahr 1806 wurde die Kolonie am 13. August 1814 zur Britischen Kronkolonie erklärt und die Sklaverei abgeschafft.
Die Entdeckung und der erstmalige Abbau von Diamanten und Gold auf dem Highveld im Inneren des Landes in den Jahren zwischen 1869 und 1890 veränderte Kapstadt sehr schnell. Die Stadt war nun nicht mehr die einzige und dominierende Großstadt der Kolonie, erlangte aber als größter Hafen des Landes Reichtum und Wohlstand, während sich immer mehr Industriebetriebe in der Stadt ansiedelten.
Zu dieser Zeit erwirtschaftete der damals in Kapstadt lebende Premierminister der Kapkolonie, Cecil Rhodes, große Profite mit seinem Konzern De Beers, noch heute der größte Diamantenförderer der Welt.
Als die National Party im Jahr 1948 die Wahlen gewann und daraufhin das Apartheid-System installierte, führte dies zu einer Reihe von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Gerichtsverhandlungen, durch die die Rechte der schwarzen und farbigen Bevölkerung Kapstadts systematisch beschnitten wurden. Das Ergebnis waren nach Hautfarbe getrennte Wohnviertel und Stadtteile.
Am 11. Februar 1990 hielt der freigelassene Nelson Mandela seine erste öffentliche Rede seit Jahrzehnten vom Balkon des Rathauses von Kapstadt, in der er den Beginn einer neuen Ära in Südafrika ankündigte. Kapstadt hat sich seit dem Ende der Apartheid grundlegend geändert. Die Grundstückspreise entwickelten sich rasant, das Stadtzentrum ist sicherer und viele Stadtviertel wurden mittels großzügiger Sanierungsprogramme entwickelt.
Trotzdem lebt die Mehrheit der Einwohner Kapstadts noch immer in denselben, nun nach Einkommen getrennten Stadtvierteln der Cape Flats und leidet nach wie vor unter denselben wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen.
Die beeindruckenden Naturattraktionen der Millionenstadt am Atlantik sind der 1.086 m hohe Tafelberg, der Signal Hill und die Bergkette der 12 Apostel.
Einen Besuch wert sind in Kapstadt die Victoria & Alfred Waterfront , das Hafenviertel, aber auch Shopping Center mit Geschäften und Restaurants sowie Startpunkt für Bootstouren. Sehenswert sind neben dem historischen Zentrum mit Company´s Garden und zahlreichen Museen auch die Badevororte Bloubergstrand, Clifton und Camps Bay Beach. Ebenso der Botanische Garten von Kirstenbosch, Robben Island, die Brillenpinguin-Kolonie Boulders Beach sowie die Weinanbaugebiete Paarl, Franschhoek und Stellenbosch.
Kap der guten Hoffnung
Das hohe und steile Kliff mit seinem vorgelagerten Felsstrand liegt wie Cape Point am Südende der Kap-Halbinsel, etwa 44 km südlich des Stadtzentrums der nach ihm benannten Metropole Kapstadt. Es ist der südwestlichste, nicht der südlichste Punkt Afrikas (das ist das rund 150 km entfernte Kap Agulhas), und damit jenes Kap, an dem die afrikanische Küste ihren Schwenk nach Norden beginnt und die Passage in den Indischen Ozean anzeigt.
Hermanus
Whalewatching bei Hermanus Hermanus an der Walker Bay wurde 1830 gegründet, hat heute ca. 25.000 Einwohner und ist bekannt für die „Southern Right Whales“, Glattwale, 11 – 18 m lang und 30 bis 80 Tonnen schwer. Sie kommen zum Kalben und zur Fortpflanzung zwischen Juli und November in wärmere Gewässer und speziell in die Buchten Walker Bay und De Kelders bei Hermanus. Mit viel Glück sieht man auch Delfine, Buckelwale und die schwarz-weißen Killerwale (Orcas).
Gute Aussichtspunkte an Land sind Sievers Point, Castle und Kraal Rock. Es gibt einen offiziellen Wal-Ausrufer und eine Hotline (Tel. +27 28 312 2629), wo man sich nach den Positionen der Tiere erkundigen kann. Ein Klippenpfad (Cliff Path), vom alten Hafen beginnend, 12 km lang an der Küste mit einigen Sitzbänken. Im Old Harbour Museum und im neuen Whale Museum erfahren Sie noch mehr über die Meeressäuger. Schöne Strände wie Voelklip Strand und Groot Beach bieten Erholung.
Kap Aghulas
Der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents.Der 20. Meridian, der in etwa auf dem Kap Agulhas liegt (genau verläuft er ca. 150 m östlich), stellt die geografische Grenze zwischen

Atlantischem und Indischem Ozean dar.
Cango-Tropfsteinhöhlen
Die Cango Caves sind ein Höhlensystem in der südafrikanischen Provinz Westkap und werden zu den schönsten Höhlensystemen der Welt gezählt. Sie liegen ca. 30 km außerhalb von Oudtshoorn.
Das Höhlensystem liegt in den Swartbergen (in der Kleinen Karoo nördlich von Oudtshoorn) und besteht aus drei Abschnitten (Cango 1, 2 und 3) mit einer Gesamtlänge von über vier Kilometern.
Die erste und größte Kammer ist etwa 90 Meter lang, 50 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch. Der schmalste Abschnitt („Letterbox“ genannt) hat einen Abstand von 60 cm von der Decke bis zum Boden und ist ca. 5 Meter lang.[1]
Alle Höhlen enthalten umfangreiche Tropfstein-Formationen von beeindruckender Größe. Die Abschnitte Cango 2 und 3 sind geschützt und nicht öffentlich zugänglich.
Baviaanskloof
Panorama Route und Krüger Nationalpark
Beeindruckende Felsformationen, imposante Wasserfälle, eine alte Goldgräberstadt finden Sie an der legendären Panoramaroute Südafrikas. Hier wo das Highveld in das Lowveld übergeht, bietet Ihnen die Natur wunderschöne Ausblicke in die Weite Afrikas.
Kruger Nationalpark
ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga.
Im Park leben 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten, 49 Fischartenund 34 Amphibienarten.
Swasiland und Zulu Land
Swasiland ist das letzte Königreich Afrikas. Das freundliche Volk der Swazis empfängt Sie in Mbabane – der Hauptstadt Swasilandte Bunte Märkte und einsame Nationalparks sind die Zutaten mit denen Swasiland punktet. Zurück in Südafrika erkunden Sie das wilde Zululand und wandeln auf den Spuren King Shakas.
Drakensberge & Wild Coast
Die Drakensberge sind eine Berglandschaft im Osten Südafrikas.
Königreich Lesotho
Es ist vollständig von Südafrika umgeben und stellt einen eigenständigen Staat dar.
Es liegt zwischen 1400 und über 2000 Meter hoch.
Der höchste Berg des Landes und des gesamten südlichen Afrikas ist der Thabana Ntlenyana mit 3482 Metern.
Addo Elefantenpark & Gardenroute
Unzählige Elefanten werden Ihnen im Addo Elephantpark begegnen. Dieses Schutzgebiet wurde extra für die Dickhäuter angelegt.
Die Garden Route ist eine 369 km lange Panoramastraße innerhalb der südafrikanischen National Route 2 (N2) zwischen Port Elizabeth und Mossel Bay und ist eines der touristischen Highlights des Landes.















Kommentare